Liebe ist der Wunsch etwas zu geben, nicht zu erhalten. ~Bertolt Brecht~

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Wer bin ich? Wo will ich hin? Was ist das Richtige? Gibt es das Falsche überhaut?


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I: Wie geht es Ihnen jetzt?
..: Ich rede mir ein, dass es mir gut geht. Dementsprechend möchte ich mich jetzt auch verhalten, bezogen auf die Gestaltung meines Lebens. ich will es mir gut gehen lassen.

I: Was verstehen Sie darunter?
..: Naja, durch die Umstände, in die ich jetzt hineingezwungen wurde, kann ich im Grunde machen, was ich will, weil ich mir jetzt vielmehr Geld erspare. Es stand vorher schon nicht schlecht um meine Finanzen, aber jetzt sieht das ganze noch viel besser aus. Konzerte hatte ich schon seit Anfang März auf meinem Terminplan und die Karten für selbige habe ich mir auch schon seit damals gekauft. Ich werde wieder verstärkt Ausstellungen besuchen und die Festivalzeit kommt auch auf uns zu, was auch ziemlich ins Geld gehen kann.

I: Sie erwähnten Ausstellungen. Hat es einen besonderen Hintergrund, dass Sie selbige aufsuchen oder wollen Sie lediglich Ihren Horizont erweitern?
..: Ich habe ein Problem mit Menschen, die ich nicht kenne. Mit Menschen, die mir meinen Alltag erschweren, indem ich mich durch ihre Anwesenheit oder durch ihr Verhalten unwohl fühle. Das kann eine Gruppe Jugendlicher in der Straßenbahn sein. Oder aber auch Menschen aus meinem näheren Umfeld. Aber das ist normal. Um den Fremden aus dem Weg zu gehen und trotzdem etwas mit meinem Leben anzufangen. Ich habe erkannt, dass Ausstellungen der einzige Platz sind, wo man nicht angesprochen wird, es leise ist und man sich trotzdem unterhalten bzw. bilden kann.

I: Ich glaube das war Ihr Handy.
..: Oh! Ich kann mir schon denken wer das ist. Nimmt ihr Handy und liest die SMS. Ja klar! Wie sollte es anders sein.

I: Was denken Sie jetzt?
..: Ich habe es nicht anders erwartet. Es war klar, das ich trotz allem eine SMS bekommen werde. Sogar mit den üblichen Phrasen. Aber was bringt es mir, dass jemand an mich denkt, der eine andere liebt?

I: Kennen Sie die andere?
..: Nicht persönlich. aber ich habe mir schon ein bild von ihr gemacht.

I: Möchten sie das näher erläutern?
..:Wenn Ihnen das als wichtig erscheint, werde ich es versuchen. Sie ist genau die Person, die er immer als seine Idealvorstellung einer Frau schilderte, bezogen auf ihr Äußeres. Dass dies übereinstimmt mit der realen Person und nciht nur mit der in meinem Kopf, weiß ich mit ziemlicher Sicherheit. Darauf möchte ich gar nict weiter eingehen. Die Vermutungen, die ich über ihren Charakter anstellte sind schon interessanter, aber nur Schlussfolgerungen aus Erzählungen und somit stark subjektiv und nicht unbedingt richtig. Ich stelle mit eine nicht besonders starke Person vor, allerdings stärker als er. Jemand, der schnell böse werden kann und nachtragend, wenn etwas nicht so gemacht wird wie sie will, wenn etwas nciht so geschieht, wie sie es sich vorstellt. Wenn Menschen nicht so sind, wie sie sein sollen, mag sie diese nicht oder aber sie hält ihnen ihre Fehler vor. Scheinbar scheut sie die Nähe. Sie hat ihn zu dem gemacht, den sie haben wollte. Aber bis jetzt ist ihr das nur beim Äußeren gelungen. Beim Inneren muss auch der Mensch, den es betrifft breit sein sich zu ändern, darum hat es nicht funktioniert. Vielleicht NOCH nicht. Aber das alles habe ich mir nur zusammengereimt auf Grund von Aussagen oder Erzählungen, meist von dritten Personen.

I: Wie geht es Ihnen jetzt?
..: I don*t feel good, but don*t feel bad. *Cause me you see, I*m nuthin*. Äh, ja, das sagt alles.

I: Woran denken Sie grade?
..: Was sie da drinnen wohl reden werden.

I: Wird es nicht vielleicht durch das nicht wissen interessanter als es vermutlich ist?
..: Das kann leicht möglich sein. Aber ich will einfach immer alles wissen. Ich bin von Grund auf ein neugieriger Mensch. Außerdem interessiert es mich, weil es einen Menschen betrifft, der mich interessiert. Hm... Oder interessiert hat...

Interessiert hat? Das heißt das ist schon vergangen? Wie lange war der betreffende Mensch dann von Interesse?
..: Naja. Es sollte vergangen sein. Aber ich spreche weiterhin mit dem Menschen. Wie lange... Das war schon eine ziemlich lange Zeit. Aber so riesiges Interesse eben erst seit damals. Ich kann hier und da jetzt nicht genauer darauf eingehen. Das würde zu weit führen.

I: Dann gehe ich - um noch einmal kurz darauf zu sprechen zu kommen - doch nicht falsch in der Annahme dass diese Sache sich zumindest teilweise mit einer anderen Phase überschnitten hat, die vor etwa einem halben Jahr begonnen hat, oder?
..: Ja. Aber diese angesprochene Phase war schon im ausklingen. Und dies wurde durch die Sache beschleunigt. Allerdings denke ich jetzt über diesen radikalen Abschluss der Phase anders. Dieses, "kein Wort mehr mit der Person reden", zum Beispiel. Natürlich hat die Sache geholfen die Phase zu vergessen, die Person zu vergessen, aber der Idealfall ist das nicht, sich einfach ablenken zu lassen. Vom Weg. Aber da alles seine Bestimmung hat, wird das wohl das Richtige gewesen sein. Und ich habe die meiste Zeit, also die letzten zwei Wochen ca., nach dem gehandelt, was mein Herz wollte. Und das ist das Richtige für mich. Auch wenn jetzt diese Sache dabei herausgekommen ist. Nur, das konnte mein Herz nicht wissen. Obwohl, es hat mich schon davor, in meinen Träumen darauf hingewiesen, was die Wahrheit sein könnte. Was sie letztendlich sogar ist. Aber davon habe ich schon vorher einmal gesprochen.

I: Und was gedenken Sie nun zu tun? Oder vielmehr... Was rät Ihnen ihr Herz?
..: Das ist eine gute Frage. Wie schon gesagt, ich werde es mir gut gehen lassen. Soweit ich es zu lasse, so weit es mein Herz zulässt. Aber es ist schwer. Man spricht trotzdem mit der Person. Und plötzlich kommt man auf themen, die man schon immer besprechen wollte, mit jemandem. Mit irgendeinem Menschen teilen wollte. Es ist alles ziemlich schwer. Vor allem mit der Sache abzuschließen. Aber dafür ist es noch zu früh. Die Phase hat ja, wie gesagt ca. ein halbes Jahr gedauert.

I: Nicht mit der betreffenden Person zu sprechen hat sich aber bereits bei der vorher kurz angesprochenen Person als durchaus lohnenswert erwiesen, oder täusche ich mich da?
..: Da haben Sie durchaus Recht. Nur, dafür habe ich lange gebraucht, dass ich mit der Person nichts mehr zu tun haben will. Das Interesse ist ja, noch immer, da. Es ist einfach ein Mensch, bei dem ich glaube, dass man ihm alles erzählen kann. Obwohl auf Grund der Tatsache, dass mir etwas verschwiegen wurde, ich doch eigentlich den Schritt gehen müsste, dass ich keine persönlichen Dinge mehr über mich erzähle.

I: Angenommen es hätte sich anders zugetragen und die betreffende Person wäre nicht einer dritten Person "hörig/verfallen/in ebendiese verliebt" - wie denken Sie hätte sich das ganze weiterentwickelt?
..: Ich denke es hätte sich womöglich zu einer Beziehung weiterentwickelt. Aber diese "was wäre wenn" Spielchen habe ich gar nicht gern.

I: Wie steht es mit Erinnerungen?
..: Das schlimmste ist, dass ich bestimmte Lieder nicht mehr hören kann, ohne an das, was passiert ist zu denken. Ich kann die Filme, die ich gern habe, nicht mehr sehen, weil jetzt alles damit verbunden wird. Ich denke an eine Filmszene oder an einen Liedtext und zur gleichen Zeit tauchen andere Bilder in meinem Kopf auf, die ich damit assoziiere. Aber diese Bilder will ich nicht sehen. Ich will diese ganzen Dinge wieder so sehen wie früher, wie vorher. Wie etwas, das ich allein entdeckt und kennengelernt habe.

I: Wie lange, glauben Sie, wird es dauern, dass Sie wieder an diese Dinge denken können, ohne etwas, jemanden, damit zu assoziieren?
..: Beim letzten Mal hat das lange gedauert. Es ist einfach zu schmerzhaft zur Zeit. Es gibt mir einen Stich ins Herz wenn ich an die Dinge denke und an ihr Assoziationen. Aber da muss ich durch. Es wird eines Tages wieder so sein, dass ich lächelnd an die Dinge denke. Sie wieder hören kann, sie wieder ansehen kann. Aber das wird dauern.

I: Knappe 50% der Bevölkerung zählen zur potenziellen Zielgruppe. Warum gerade er?
..: Bei niemand anderem zuvor konnte ich über manche Dinge einfach so reden. Bei keinem vorher hatte ich das Gefühl, dass ich interessant bin, dass das, was ich denke, interessant ist. Aber ich habe mich getäuscht. Denn das ist nur die eine Seite der Medaille.

I: Sind Sie ihm böse?
..: Hm... Vor allem, nachdem ich alles erfahren habe war ich voller Wut. Und auch jetzt noch steigen Agressionen auf, wenn ich an die ganze Geschichte denke.

I: Was fühlen Sie ihr gegenüber, auch wenn Sie gewissermassen eine Unbekannte ist?
..: Im Grunde ist sie intelligent. Doch eigentlich ist sie dumm. Sie ist intelligent genug um einen Menschen zu beeinflussen und seine Schwäche auszunützen. Aber sie stellt sich den Herausforderungen des Lebens nicht. Eine Beziehung ist dazu da sich so zu akzeptieren wie man ist und eine Herausforderung. Beziehungen sind nicht leicht, sonst wären es keine. Sie ist im Grunde genauso schwach wie er nur sie weiß seine Schwäche zu nutzen.

I: Ist Sie verliebt?
..: Das kann ich absolut nicht beurteilen. Aber er ist es definitiv. Zumindest ihrem Äußeren ist er verfallen...



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